Untersuchung der Wirkung der Kombination aus Elektroakupunktur und Medikament auf das Indometacin-induzierte Kolonschadenmodell bei Mäusen basierend auf dem Nrf2/HO-1 Signalweg

WANG Wen ,  

HOU Yu-jun ,  

WANG Kai ,  

YE Jiang-nan ,  

SUN Lu-qiang ,  

YAO Jun-peng ,  

ZHENG Qian-hua ,  

SHI Yun-zhou ,  

WAN Ren-hong ,  

YAN Xiang-yun ,  

HE Zhao-xuan ,  

LI Ying ,  

摘要

Ziel war es, den möglichen Wirkmechanismus der Elektroakupunktur am Akupunkturpunkt „Zusanli“ in Kombination mit Omeprazol bei der Behandlung von Indometacin-induzierten gastrointestinalen Schäden bei Mäusen zu untersuchen. Methode: C57BL/6J-Mäuse wurden zufällig in eine Blankogruppe, Modellgruppe, Omeprazolgruppe, Kombination aus Akupunktur und Medikamentengruppe sowie eine Inhibitatorgruppe mit jeweils 6 Mäusen eingeteilt. Ein Modell gastrointestinaler Schäden wurde durch orale Verabreichung von Indometacin (30 mg/kg) induziert. Die Omeprazol-, Kombinations- und Inhibitatorgruppen erhielten Omeprazol (10 mg/kg) oral. Die Kombinations- und Inhibitatorgruppen erhielten zusätzlich eine Elektroakupunktur beidseitig am Punkt „Zusanli“, 20 Minuten pro Sitzung, insgesamt 2 Behandlungen. Die Inhibitatorgruppe erhielt intraperitoneal den Nrf2-Inhibitor ML385 (30 mg/kg). Veränderungen der morphologischen Struktur der Magen- und Darmmukosa wurden mittels HE-Färbung untersucht; die Gewebegehalte von Glutathion (GSH), Malondialdehyd (MDA) und die Aktivität der Superoxiddismutase (SOD) im Magen sowie die Aktivität von SOD und Glutathionperoxidase (GSH-Px) im Dickdarm wurden kolorimetrisch bestimmt; der oxidativen Stresslevel (ROS) im Dickdarmgewebe wurde mittels Durchflusszytometrie gemessen; mittels PCR und Western Blot wurden die mRNA- und Proteinexpression von Nrf2/HO-1 Signalweg-assoziierten Molekülen Keap1, Nrf2, HO-1 und NADPH-Oxidase 1 (NOX1) im Dickdarmgewebe analysiert. Ergebnisse: Im Vergleich zur Blankogruppe zeigte die Modellgruppe eine schwere Schädigung der gastrointestinalen Mukosa, eine Abnahme von GSH und SOD-Aktivität im Magen (P<0,01), eine Erhöhung des MDA-Gehalts (P<0,01), einen Anstieg des ROS-Spiegels im Dickdarm (P<0,01), einen Rückgang der SOD und GSH-Px Aktivität (P<0,01, P<0,05) sowie eine Abnahme von Nrf2 und HO-1 mRNA und Proteinexpression (P<0,01) und eine Erhöhung von Keap1 und NOX1 mRNA und Protein (P<0,01). Verglichen mit der Modellgruppe zeigte die Omeprazolgruppe eine Verbesserung der Magenmukosaverletzung, einen Anstieg von GSH und SOD (P<0,01, P<0,05) und eine Abnahme des MDA-Gehalts (P<0,05), jedoch keine signifikante Verbesserung der Kolonmukosa. Die Unterschiede zur Modellgruppe waren statistisch nicht signifikant. Die Kombinationstherapie zeigte im Vergleich zur Modell- und Omeprazolgruppe eine Reduktion der Magenmukosaschädigung, einen Anstieg von GSH und SOD (P<0,01), eine Abnahme des MDA-Gehalts (P<0,01), eine Verbesserung der Kolonmukosa mit verminderter ROS (P<0,01), erhöhter SOD- und GSH-Px Aktivität (P<0,05) sowie eine Hochregulation der Nrf2 und HO-1 mRNA und Proteinexpression (P<0,01) und eine Herunterregulierung von Keap1 und NOX1 (P<0,01, P<0,05). Nach Injektion des Nrf2-Inhibitors in der Inhibitatorgruppe wurde der positive Effekt der Kombinationstherapie auf den gastrointestinalen oxidativen Stress umgekehrt (P<0,01, P<0,05). Schlussfolgerung: Die Kombination aus Elektroakupunktur und Medikament kann effektiv den durch Indometacin induzierten gastrointestinalen oxidativen Stress verbessern und scheint im Vergleich zu reinem Omeprazol eine spezifische Verbesserung der oxidativen Schäden im Kolon zu bewirken, die vermutlich mit der Aktivierung des Nrf2/HO-1 Signalwegs zusammenhängt.

关键词

Kolonschaden; Kombination aus Elektroakupunktur und Medikament; oxidativer Stress; Nrf2/HO-1 Signalweg

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